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Schuhmachermeister Stegmann erhält Silbermedallie

Wiesbadens Bürgermeister Dr. Müller ehrt in Vertretung von Ministerpräsident Roland Koch Seligenstädter Schuhmachermeister Stegmann für internationale Leistungen mit Silbermedaille.

Nach Bronze 2001 weitere Leistungssteigerung mit internationaler Silbermedaille belohnt.

Noch während der Leistungsschau überbrachte der Obermeister und Landesinnungsmeister von Bayern Leo Emge ( links ) dem einzigen Preisträger der Innung Aschaffenburg/Untermain seinem Mitglied Stefan Stegmann ( rechts ) die besten Glückwünsche.

Mit Schuhreparatur an einem Paar Herrenschuhe 625,-- Euro sparen?
Wie das gehen soll verrät uns der Meister im Gepräch. Bei dem alle 3 Jahre stattfindenden internationalenDie Urkunde Leistungswettbewerb des deutschen Schuhmacherhandwerks konnte sich der Seligenstädter Schuhmachermeister Stegmann (42) auch gegen die ausländischen Mitbewerber bestens behaupten und durch nochmalige Leistungssteigerung eine internationale Silbermedaille erringen.
Schirmherr dieser Veranstaltung war in diesem Jahr Ministerpräsident Roland Koch.
Der Bundesinnungsverband des Schuhmacherhandwerks führte diese größte Leistungsschau durch und berufte die vierköpfige Juri. Unterteilt in die Sparten "Maßschuhe", "Schuhreparatur" und "orthopädische Schuhzurichtungen" konnte sich der Schuhmachermeister mit orthopädischer Kassenzulassung Stefan Stegmann aus Seligenstadt mit seinen Arbeiten in der Kategorie "Reparaturen" den zweiten Platz sichern. Hierfür wurde ihm im feierlichen Rahmen des deutschen Schuhmachertages am 21. März in Wiesbaden vom Präsidenten des Deutschen Schuhmacherhandwerks Helmut Farnschläger, dem Präsident der Europäischen Vereinigung des Schuhmacherhandwerks Gabriel Zechner, dem Geschäftsführer und Generalsektretär des ZDS, EVS Peter Schulz sowie dem Regierungspräsidenten Gerold Dielke in Vertretung für den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch die Silbermedaille mit Urkunde überreicht.

Internationale Silbermedallie überreicht durch den Wiesbadener Bürgermeister Dr. Müller ( links ) i.V. für Ministerpräsident Roland Koch an Schuhmachermeister Stefan Stegmann ( links )

Bei diesem Wettbewerb wurden Arbeiten von Schuhmachern und Orthopäden aus Europa und Übersee eingereicht. Die Ausschreibung zur Teilnahme gab vor, dass zwei Paar Schuhe abgeliefert werden mussten, wovon ein Paar komplett neu repariert sein musste und bei dem zweiten Paar ein Schuh im getragenen Zustand zu verbleiben hatte. Um diese Aufgabe mit Erfolg bewältigen zu können, wählte der junge Handwerker ein Paar Herrenwanderstiefel aus, welche sich durch zeitliche Feuchtigkeits- und Lichteinflüsse an der angegossenen Keilsohle in bröseligen Staub verwandelt hatten. Durch sehr viel handwerkliches Geschick und jahrelanger Erfahrung war es dem Hans-Sachs-Jünger gelungen den komplett ruinösen Schuhboden durch einen neu aufgelegten Lederrahmen und einer Abrollkeilsohle mit sehr leichtem EVA-Material neu aufzubauen. Um dem Wanderer wieder den nötigen Grip zu geben kam dann eine original-italienische Vibramprofilsohle zum Einsatz. Rund um das Warenzeichen der Fa. Vibram hat der Meister abschließend einen Wandergruß graviert. Auch die durch die lange Tragezeit stark in Mitleidenschaft gezogene Brand- bzw. Decksohle wurde mit neuem Leder bezogen und mit der betriebseigenen Lasergraviermaschine das eigene Firmen-Logo graviert.

Silbermedallien - Preisträger Stefan Stegmann mit Medallie neben seinen Arbeiten in der Leistungsschau.

Als zweites Paar wählte der 42-jährige ein Paar halboffene braune Herrenschuhe aus, die er mit neuen Lederlaufsohlen, in Lederschichten aufgebauten Absätzen mit Lederlauffleck sowie durch neue Decksohlen, welche die neue Sohlennaht verdeckt, wieder zu einem zweiten Leben erweckte. Auch hier wurden die Sohlen mit dem Schuhmacherspruch vom letzten Geleitsfest und die Decksohlen und Absätze mit Firmenlogo und Bundesinnungswappen graviert.

Eine der beiden Arbeitsproben, die mit internationaler Silbermedallie ausgezeichnet wurden.

Auf die Frage, ob denn Schuhreparaturen überhaupt in fachgerechter Ausführung noch zu bezahlen sind, machte uns der Preisträger folgende Rechnung auf:
"Wenn man heute einen guten Herren-Halbschuh kauft zahlt man ca. 125.-- € dafür. Ist dieser Schuh ab- und durchgelaufen kann man eine Sohlen- und Absatzreparatur durchführen, welche ca. um die 25,-- € kostet. Einen solchen Schuh fünfmal zur fachmännisch ausgeführten Reparatur (kein Schnelldienst) gebracht, ergibt einmal den Neupreis von 125.-- €.

Das bedeutet, dass man die Lebensdauer und Gebrauchszeit der Schuhe versechsfacht hat und dadurch fünfmal den Neupreis gespart und einmal den Neupreis für die Reparaturen ausgegeben hat. Dadurch wurden mit Schuhreparaturen an einem Paar Schuhe 625.-- € gespart. Was man sich heute alles für diesen Betrag leisten kann braucht man glaube ich nicht weiter zu erörtern." Soweit die Ausführungen aus berufenem Munde.

Qualitätsschuhe sind gut zu unseren Füßen

Qualitätsschuhe aus Leder sind gut zu unseren Füßen, besser für gesundes Gehen und am besten zu reparieren. Langlebigkeit, Haltbarkeit und Werterhalt sind ihre herausragenden Eigenschaften.

Bei solchen Schuhen lohnt sich die regelmäßige Instandsetzung durch fachgerechtes Besohlen und neue Absätze, denn Qualitätsschuhe sind im wahrsten Sinne des Wortes reparaturwürdig, frei nach dem Motto:
Ich hab's kapiert - Schuhe werden repariert!

Außerdem sorgt die Schuhreparatur für eine erhebliche Verminderung der Müllmenge, was angesichts von jährlich rund 400 Millionen Paar zu entsorgenden Schuhen in Deutschland einleuchtend ist. Die pro Jahr in Deutschland verkaufte Menge an Schuhen nimmt eindeutig ab. Mit diesem Rückgang einher geht die klare Entscheidung des Kunden zu mehr Qualität am Fuß. Der Konsument will und kann es sich auf Dauer nicht mehr leisten zu kaufen um wegzuwerfen. Wer mehr über das Reparieren von Schuhen wissen möchte sollte einfach www.schuhmie.de im Internet besuchen.

Der Hang zu Billigschuhen scheint somit gebannt und das Bewußtsein zu guten Eigenschaften von Qualitätsschuhen damit gewachsen zu sein. Dadurch ist bester Halt für die Füße, Anpassungsfähigkeit, Temperaturausgleich, Atmungsaktivität, Formstabilität, Elastizität, Absorbierung von Fußschweiß gewährleistet und die Belastung durch toxische Stoffe minimiert.

Für den Träger ist ungeeignetes Schuhwerk meistens erst dann zu erkennen, wenn es viel zu schnell seine Form verliert und schon nach kurzer Zeit verschlissen ist. Will man diese "Modelle" dann noch reparieren lassen merkt man, dass man billig letztendlich zu teuer bezahlt hat. So hat man trotz billigem Preis nichts gespart - ganz im Gegenteil.

Ein weiterer Vorteil der Schuhreparatur ist, dass bei jeder Instandsetzung Stellungskorrekturen vorgenommen werden können, und auf eventuelle gesundheitliche Beschwerden am Bewegungsapparat (erkennbar an der Art des Ablaufens) hingewiesen wird.

Es ist allerdings sinnvoll, über diese Frage und die Reparaturfähigkeit seiner Schuhe schon bei deren Kauf nachzudenken und nicht erst dann, wenn sie verschlissen sind. Wer nämlich beim Schuhkauf von vornherein auf Qualität achtet, bekommt quasi eine "Reparatur-Garantie" kostenlos mitgeliefert.

Der ausgezeichnete Handwerksmeister betreibt das Schuhmacherhandwerk in 3. Generation bereits seit 25 Jahren und feierte im vergangenen Jahr 10-jähriges Betriebsjubiläum. Er hat sich nicht nur dessen Belange verschrieben, sondern ist ständig bestrebt auf dem "Laufenden" (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein.

Vor kurzem stand ein Seminar der Fa. Globus-Berkemann zum Thema digitale Fußdruckmessung auf dem Schulungsprogramm. Durch den Erwerb eines solchen High-Tech-Gerätes ist das junge Unternehmen nun in der Lage einen präzisen Fußabdruck zu erstellen, der sehr genaue diagnostische Rückschlüsse auf vorhandene oder zu erwartende Fußprobleme, welche sich auch auf Knie, Hüfte und Wirbelsäule auswirken können, zu erstellen. Der angefertigte Abdruck dient dann als Grundlage für weitere Vorgehensweisen und Verordnungen in Absprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Orthopädie-Facharzt.

Um eine optimale Einlagenversorgung vornehmen zu können bietet die Fa. Stegmann jetzt auch Gesundheitsschuhe für lose Einlagen mit der Möglichkeit diese individuell (Farbe, Muster, Sohlenfarben usw.) zusammenzustellen.

Die Vielfältigkeit ermöglicht dem jungen Betriebsinhaber ein großes Plus an Innovationsfähigkeit, die sich in seinem Ladengeschäft mit Pokalstudio im Steinweg 16 wider spiegelt. Hier bietet er nicht nur die unter Beweis gestellten fachlich perfekt und preiswert ausgeführten Schuhreparaturen an, nein hier hat er sich auch auf die Beratung und Anfertigung von orthopädischen Schuhzurichtungen und orthopädischen Einlagen spezialisiert. Des weiteren bringt seine Ausbildung im Metallbereich die Möglichkeit mit Messer- und Scherenschleifarbeiten auszuführen sowie an der Lasergraviermaschine die zum Verkauf angebotenen Pokale, Stempel und Schilder nach Kundenwünschen zu bearbeiten.

Im Interview gibt der Handwerksmeister kritisch zu bedenken, dass das Handwerk auch in Zukunft Menschen braucht, die sich immer wieder den Herausforderungen der Mode und der gesundheitlichen Belange der Kunden annehmen und diesen individuell weiterhelfen. Hierzu ist es allerdings erforderlich, dass die politisch gestellten Weichen nicht ständig das Bodenständige bekämpfen, damit die Fortbildungsbereitschaft erhalten werden kann und man auch in Zukunft bereit ist sich den neuen Aufgaben und Prüfungen zu stellen.